London (dpa) - Alexander Zverev, der beste Tennisspieler Deutschlands, hat während seines aktuellen Aufenthalts in Wimbledon eine interessante Kommunikationsstrategie. Der 29-jährige Hamburger hat bekanntgegeben, dass er sein Mobiltelefon während des prestigeträchtigen Grand-Slam-Turniers ausschaltet. Dies bedeutet, dass auch seine Lebensgefährtin Sophia Thomalla für ihn unerreichbar ist.

Zverev erklärte, dass er seit Jahren diese Regel befolge, um sich besser auf seine Spiele konzentrieren zu können. "Wir haben eine relativ stabile Beziehung", sagte der Tennisspieler, als er auf die Frage angesprochen wurde, wie er den Kontakt zu seiner Freundin halte. Obwohl sie während des Turniers physisch getrennt sind, scheinen sie die Zeit ohne ständige Kommunikation gut zu überstehen.

„Wir überleben auch zwei Wochen ohneeinander“, fügte Zverev mit einem Lächeln hinzu. Diese Aussage verdeutlicht nicht nur die Tiefe ihrer Beziehung, sondern auch Zverevs Engagement für seinen Sport und seine Karriere. Er scheint fest entschlossen, sich auf seine Matches zu konzentrieren, ohne Ablenkungen durch das Handy.

Die Entscheidung, das Mobiltelefon auszuschalten, hat Zverev in der Vergangenheit nicht daran gehindert, erfolgreiche Leistungen zu zeigen. Jetzt, wo er ins Finale eingezogen ist, könnte dieser Fokus entscheidend sein, um den Titel zu gewinnen. In der hochkarätigen Tenniswelt wird oft betont, wie wichtig mentale Stärke und Konzentration für den Erfolg sind.

Fans und Medien sind gespannt, wie Zverevs Leistung im Finale ausfallen wird. Der Druck ist groß, aber der Spieler scheint bestens vorbereitet zu sein. Ob er auch die Unterstützung seiner Freundin in dieser Zeit vermisst, bleibt offen, doch es ist klar, dass seine Prioritäten auf dem Platz liegen.

In der heutigen schnelllebigen Welt, in der ständige Erreichbarkeit die Norm ist, könnte Zverevs bewusste Entscheidung, sich von seinem Handy zu distanzieren, als erfrischend angesehen werden. Seine Fähigkeit, persönliche und berufliche Verpflichtungen zu balancieren, könnte ihm nicht nur im Tennis, sondern auch im Privatleben zugutekommen.