London (dpa) - Ein großer Moment für Alexander Zverev: Der deutsche Tennisstar feierte am Montag seine Viertelfinal-Premiere bei den prestigeträchtigen Wimbledon Championships. Der French-Open-Champion triumphierte in einem packenden Achtelfinalmatch gegen den Tschechen Jiri Lehecka mit 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6).

Mit einem breiten Lächeln und erhobenen Armen feierte Zverev seinen Einzug in die nächste Runde, auch wenn das Match ihm viel abverlangte. „Wer hätte gedacht, dass ich nur zwölf Jahre brauchen würde, um hier zu stehen“, sagte Zverev nach dem Match. Die Begegnung war von intensiven Ballwechseln und einigen kniffligen Momenten geprägt, die den Hamburger bis ans Limit forderten.

Der 26-Jährige trifft nun im Viertelfinale auf seinen Angstgegner Taylor Fritz, gegen den er in der Vergangenheit bereits mehrere Niederlagen hinnehmen musste. „Das wird ein hart umkämpftes Match“, so Zverev, der optimistisch in die nächste Herausforderung geht.

Im Gegensatz zu Zverevs Erfolg musste Jan-Lennard Struff, der überraschend weit ins Turnier vordrang, eine enttäuschende Niederlage hinnehmen. Er scheiterte im Achtelfinale an Titelverteidiger Jannik Sinner aus Italien mit 5:7, 6:7 (4:7), 3:6.

Struff hatte zuvor in Wimbledon mit starken Leistungen beeindruckt, aber gegen den jungen Italiener konnte er nicht an seine beste Form anknüpfen. Die Niederlage kam für viele überraschend, da Struff in den vorherigen Runden überzeugen konnte und für sein erstes Grand-Slam-Viertelfinale im Gespräch war.

Die nächsten Tage versprechen spannende Matches, während Zverev und Fritz um den Einzug ins Halbfinale kämpfen. Für Zverev könnte dies eine bedeutende Chance sein, seine Karriere auf der größten Bühne des Tennissports weiter zu festigen.