Das Kloster Himmerod, ein historisches und kulturelles Wahrzeichen, plant eine grundlegende Neuausrichtung, die auf bedeutenden finanziellen Investitionen basiert. Insgesamt sollen bis zu 35 Millionen Euro in die Revitalisierung und Modernisierung des Klosters fließen.
Um die erforderlichen Mittel zu sichern, wird eine Genossenschaft gegründet, bei der interessierte Mitglieder Anteile erwerben können. Der Preis für einen Anteil beläuft sich auf 1.500 Euro, zusätzlich ist ein einmaliges Eintrittsgeld von 500 Euro zu entrichten. Die monatlichen Beiträge sind auf 20 Euro festgelegt, was eine langfristige finanzielle Unterstützung des Projekts gewährleisten soll.
Der Trierer Bischof Stephan Ackermann hat bereits angekündigt, dass auch er Anteile an der Genossenschaft erwerben will. „Es ist mir ein großes Anliegen, dass das Kloster Himmerod weiterhin ein Ort der Spiritualität und Gemeinschaft bleibt“, äußerte Ackermann in einer Pressekonferenz.
Die Pläne umfassen nicht nur die bauliche Erneuerung, sondern auch die Schaffung neuer Angebote für Pilger und Besucher. Die Verantwortlichen hoffen, durch diese Maßnahmen das Interesse an dem Kloster zu steigern und es als ein Zentrum für Kultur und Spiritualität zu positionieren.
Die Gründung der Genossenschaft soll in den kommenden Wochen erfolgen. Interessierte Bürger und Unterstützer sind eingeladen, sich zu beteiligen und somit einen aktiven Beitrag zur Zukunft des Klosters zu leisten. „Wir sind begeistert von der Möglichkeit, gemeinsam mit der Gemeinschaft dieses historische Erbe zu bewahren“, so ein Vertreter des Klosters.
Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um zu zeigen, ob sich genügend Mitglieder finden lassen, um die ambitionierten Pläne zu realisieren. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass die Verbindung von Tradition und modernen Ansprüchen gelingen kann.