Der Zwickauer CDU-Bundestagsabgeordnete Carsten Körber hat sich kürzlich zu den Unsicherheiten rund um das Volkswagen-Werk in Zwickau geäußert. In Anbetracht der Berichte über eine mögliche Schließung des Standortes zeigte sich Körber überzeugt, dass dies nicht das endgültige Aus für den Automobilbau in der Region bedeuten müsse.

„Sollten sich die Berichte über die Schließung bestätigen, dann darf das nicht das Ende des Automobilbaus in Zwickau sein“, erklärte Körber und fügte hinzu, dass die Region über eine lange Tradition im Automobilbau verfügt, die nicht einfach aufgegeben werden kann.

Er verwies darauf, dass Zwickau auch künftig über das notwendige Know-how und die Infrastruktur verfüge, um als Standort für die Automobilindustrie attraktiv zu bleiben. „Wir haben qualifizierte Fachkräfte und eine gute Anbindung an die Verkehrsinfrastruktur, die für zukünftige Investitionen entscheidend sein wird“, betonte er.

Körber sieht auch neue Möglichkeiten in der Elektromobilität und der Entwicklung nachhaltiger Technologien. Diese Bereiche könnten Zwickau neue Chancen bieten, auch wenn Volkswagen nicht mehr am Standort vertreten sein sollte. „Die Automobilindustrie wandelt sich, und wir müssen bereit sein, diesen Wandel aktiv mitzugestalten“, so Körber.

Zusätzlich plant Körber, Gespräche mit potenziellen Investoren und Unternehmen zu führen, um alternative Lösungen für den Standort Zwickau zu finden. „Es ist wichtig, dass wir alle Optionen prüfen und die Weichen für eine positive Entwicklung stellen“, erklärte der Politiker.

Zusammenfassend ist Körber optimistisch, dass Zwickau trotz der Herausforderungen, die sich durch die Unsicherheiten bei Volkswagen ergeben, eine Zukunft im Automobilbau hat. „Wir werden alles daran setzen, diese Tradition fortzuführen und neue Perspektiven zu schaffen“, so sein abschließendes Wort.