Berlin (dpa/tmn) - In verschiedenen Teilen Europas, insbesondere in Südfrankreich, Portugal und Nordgriechenland, sind Waldbrände ein ernstes Problem, das die Urlaubssaison beeinträchtigen könnte. Reisende, die sich in diesen Regionen befinden oder ihren Urlaub dort planen, stellen sich häufig die Frage: Sind wir in Gefahr? Was passiert, wenn ein Brand in der Nähe ausbricht?
Um die aktuelle Situation zu überprüfen, können Urlauber Google Maps nutzen, um nachzusehen, ob es in der Nähe ihrer Unterkunft gemeldete Waldbrände gibt. Durch das Herauszoomen auf der Karte erhält man einen guten Überblick über den Zustand der Region. Behörden informieren in der Regel über aktive Brände und geben entsprechende Warnungen heraus.
Reisende sollten sich bewusst sein, dass sie bei Ausbruch eines Waldbrandes bestimmte Rechte haben. Dazu zählt das Recht auf Sicherheit und ein sicheres Urlaubsumfeld. In vielen Ländern sind Touristen privatem und öffentlichem Rechtsschutz unterworfen, was bedeutet, dass sie nicht allein gelassen werden und Unterstützung erhalten können.
Im Falle eines Brandes haben Urlauber zudem das Recht, ihre Unterkunft zu verlassen und sichere Orte aufzusuchen. Es empfiehlt sich, vorher die Notfallnummern des Landes zu notieren sowie die Fluchtwege aus der Unterkunft zu kennen. Informationen über die nächstgelegenen Notunterkünfte könnten ebenfalls nützlich sein.
Zusätzlich sollten Reisende darauf achten, dass sie im Fall von Evakuierungen oder Notdiensten schnell informiert werden. Viele Hotels und Ferienanlagen haben Notfallpläne, die sie im Falle eines Brandes umsetzen. Es ist ratsam, sich im Voraus über diese Pläne zu informieren.
Die Tourismusbehörden empfehlen, vor einer Reise die Wetter- und Brandwarnungen genau zu verfolgen und sich im Notfall an die Anweisungen der Behörden zu halten. Dies erhöht nicht nur die eigene Sicherheit, sondern hilft auch, die Notlage besser zu bewältigen.