Nach dem frühen WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft will Rudi Völler, der Sportdirektor des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), einen Umbruch im deutschen Fußball einleiten. Völler, der selbst Teil des erfolgreichen Weltmeisterteams von 2014 war, fordert die ehemaligen Weltmeister auf, aktiv Verantwortung zu übernehmen und sich in die Neuausrichtung des DFB einzubringen.

Der 63-Jährige erklärte, dass er bis zur Europameisterschaft 2028 im Amt bleiben möchte und dabei auch auf die Unterstützung der 2014er-Weltmeister setzen will. "Es ist an der Zeit, dass die erfolgreichen Spieler von damals nicht nur auf dem Platz, sondern auch außerhalb des Spielfeldes Verantwortung übernehmen", so Völler.

Völler betonte, dass der DFB vor einer großen Herausforderung stehe, um das Vertrauen der Fans zurückzugewinnen. Die Enttäuschung über das letzte WM-Turnier in Katar sei groß. Daher sei es umso wichtiger, die richtigen Schritte einzuleiten, um die Nationalmannschaft wieder auf eine erfolgreiche Spur zu bringen.

Der Sportdirektor hebt hervor, dass insbesondere die ehemaligen Weltmeister als Mentoren für die jüngeren Spieler fungieren könnten. "Sie haben das Wissen und die Erfahrung, die wir dringend benötigen, um den nächsten Generationen zu helfen", fügte Völler hinzu.

In den kommenden Wochen wird der DFB weitere Maßnahmen vorstellen, um den Umbruch voranzutreiben. Völler ist sich der Verantwortung bewusst und möchte gemeinsam mit den 2014-Weltmeistern eine neue Ära einleiten, die den deutschen Fußball wieder an die Spitze bringen soll.