Obersimten (dpa/lrs) - In der kleinen Gemeinde Obersimten im Kreis Südwestpfalz ereignete sich am vergangenen Wochenende eine heftige Schlägerei, die mehrere Jugendliche in Mitleidenschaft zog. Nach dem Abschluss des Dorffestes kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der vier Personen leicht verletzt wurden.
Wie die Polizei in Pirmasens mitteilte, setzte ein Beschuldigter Pfefferspray ein, was dazu führte, dass drei der Beteiligten unter Augenreizungen litten. Die rechtlichen Schritte gegen den Einsatz von Pfefferspray werden derzeit von den Ermittlungen der Polizei geprüft.
Ein vierter Jugendlicher erlitt eine Kopfverletzung, die vermutlich durch einen Schlag verursacht wurde. Der Sprecher der Polizei erklärte, dass alle Verletzten vor Ort medizinisch versorgt wurden und keine schwerwiegenden Verletzungen vorlagen.
Zeugen berichteten von einem angespannten Klima während des Festes, das ursprünglich eine friedliche Atmosphäre hatte. Es ist unklar, was die Auseinandersetzung ausgelöst hat, jedoch sind die Ermittlungen im Gange, um die genauen Umstände zu klären.
Die Polizei appelliert an alle Zeugen, sich zu melden, um eine vollständige Aufklärung des Vorfalls zu gewährleisten. Sicherheitskräfte waren während des Festes vor Ort, konnten die Eskalation jedoch nicht rechtzeitig verhindern.
Die Gemeinde Obersimten hat sich in einer Stellungnahme besorgt über die Vorfälle gezeigt und betont, dass solche Gewaltakte nicht toleriert werden können. Sie plant, zukünftige Veranstaltungen besser zu überwachen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten.