In Pamplona, im Norden Spaniens, wurde auch bei der zweiten Stierhatz des diesjährigen San-Fermín-Festes von Verletzten berichtet. Laut einer Sprecherin des Universitätskrankenhauses wurden drei Teilnehmer des Laufes medizinisch behandelt. Einer der Verletzten erlitt eine leichte Verletzung am Arm, verursacht durch das spitze Horn eines der laufenden Stiere.

Das traditionsreiche Fest zu Ehren des Stadtheiligen San Fermín, welches am Montag begann, zieht jedes Jahr zahlreiche Touristen und Einheimische an. Die Stierhatz, bei der die Stiere durch die Straßen der Stadt gejagt werden, ist sowohl berühmt als auch umstritten. Kritiker weisen auf die Gefahren für die Teilnehmer und die Tiere hin.

Der erste Lauf, der am Tag zuvor stattfand, endete ebenfalls nicht ohne Vorfälle. Fünf Menschen erlitten leichte Verletzungen, was die Diskussion über die Risiken und die Sicherheit bei diesen Veranstaltungen erneut anheizt. Trotz der Verletzungen bleibt das Interesse an den Stierläufen ungebrochen.

Einige Teilnehmer betonen, dass die Adrenalinerfahrung und die Tradition des Festes die Risiken rechtfertigen. „Es ist ein Teil unserer Kultur und das Adrenalin ist unvergleichlich“, sagte ein Läufer, der an beiden Veranstaltungen teilnahm. Die Stadtverwaltung hat jedoch Maßnahmen ergriffen, um die Sicherheit zu erhöhen und Verletzungen zu minimieren.

Das San-Fermín-Fest wird in diesem Jahr noch bis zum 14. Juli gefeiert, und die Organisatoren hoffen, dass die restlichen Läufe ohne Zwischenfälle verlaufen werden. Die Aufmerksamkeit der Medien und der Öffentlichkeit bleibt hoch, während die Teilnehmer sich auf die kommenden Herausforderungen vorbereiten.