Ussel (dpa) - Mathieu van der Poel hat die verkürzte Hitze-Etappe der 113. Tour de France gewonnen. Der Ex-Weltmeister aus den Niederlanden setzte sich nach 154,6 anspruchsvollen Kilometern zwischen Malemort und Ussel im Sprint einer starken Ausreißergruppe durch.
Die Temperaturen erreichten alarmierende Werte von fast 40 Grad, was die ohnehin schon herausfordernde Strecke zusätzlich erschwerte. Trotz der Hitze und des ständigen Auf und Ab der hügeligen Landschaft zeigte van der Poel eine beeindruckende Leistung und ließ seinen Mitstreitern Tobias Halland Johannessen und Tom Pidcock keine Chance im Finale.
„Es war ein super Tag für mich. Die Hitze war brutal, aber ich habe mich gut gefühlt und wusste, dass ich im Sprint stark bin“, äußerte der 31-Jährige nach seinem Sieg. Dies ist bereits sein dritter Etappensieg bei der Tour, was seine herausragende Form und Konkurrenzfähigkeit unter Beweis stellt.
Die verkürzte Etappe war notwendig, um den Radfahrern unter den extremen Wetterbedingungen eine sichere Durchführung zu garantieren. Trotz der Anpassungen blieb die Spannung bis zur letzten Minute erhalten, als die Ausreißergruppe um den Sieg kämpfte.
Die Tour de France hat einen Ruf für unvorhersehbares Wetter und anspruchsvolle Etappen, und die aktuelle Runde im Zentralmassiv bestätigt dieses Bild eindrucksvoll. Van der Poel, bekannt für seine Fähigkeiten in den Klassikern, darf sich nun Hoffnungen auf weitere Erfolge in den kommenden Etappen machen.