In der zentralchinesischen Provinz Hubei haben heftige Regenfälle und begleitende Unwetter zu einer schweren Krisensituation geführt. Laut Berichten chinesischer Staatsmedien sind mindestens elf Menschen ums Leben gekommen, während ein weiterer als vermisst gilt. Die Katastrophenschutzbehörden haben zudem von mindestens 275 Verletzten berichtet.

Die schweren Stürme, die in der Nacht zum Dienstag über die Region zogen, trafen insbesondere den Osten von Hubei und führten zu massiven Überschwemmungen. Die lokalen Behörden reagierten schnell und evakuierten hunderte Bewohner aus den am stärksten betroffenen Gebieten, um deren Sicherheit zu gewährleisten.

Besonders dramatisch war die Situation im Kreis Tanchang, wo ein Erdrutsch mehrere Häuser unter sich begrub. Rettungsteams sind weiterhin vor Ort im Einsatz, um nach möglichen Verschütteten zu suchen. Die Bergungsarbeiten gestalten sich jedoch aufgrund der instabilen Wetterbedingungen als äußerst schwierig.

Die Einwohner berichten von enormen Zerstörungen, die die Naturgewalten hinterlassen haben. Straßen sind unpassierbar, und die Stromversorgung wurde in vielen Bereichen unterbrochen. Videos, die in sozialen Medien geteilt wurden, zeigen reißende Flüsse und überflutete Straßen, die in der Region für Chaos sorgen.

Die Regierung hat bereits Maßnahmen ergriffen, um die betroffenen Gebiete mit Nothilfe zu unterstützen. Mobile Krankenhäuser und Notunterkünfte werden eingerichtet, um den Opfern der Naturkatastrophe zu helfen. „Wir tun alles, um den Menschen in Not beizustehen“, sagte ein Sprecher der lokalen Regierung.

Die Wettervorhersagen deuten darauf hin, dass die Regenfälle auch in den kommenden Tagen anhalten könnten, weshalb die Behörden weiterhin höchste Alarmbereitschaft halten. Experten warnen, dass die Gefahr von weiteren Erdrutschen und Überschwemmungen bestehen bleibt, insbesondere in den bergigen Regionen der Provinz.