Washington (dpa) – Inmitten der Kontroversen rund um die Fußball-Weltmeisterschaft hat US-Präsident Donald Trump klar Stellung bezogen. In einem aktuellen Interview bestätigte er, dass er die FIFA um eine Überprüfung der Rot-Sperre für den US-Stürmer Folarin Balogun gebeten habe.

„Ich habe um eine Überprüfung gebeten, weil ich nicht dachte, dass es ein Foul war“, erklärte Trump. Diese Aussage kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die Diskussion um die Schiedsrichterentscheidungen während des Turniers immer intensiver wird. Balogun, der als eines der großen Talente im US-Fußball gilt, wurde in einem entscheidenden Spiel mit einer Roten Karte vom Platz gestellt, was zu heftiger Kritik an der Entscheidung führte.

Trump betonte die Wichtigkeit von Fairness und Klarheit im internationalen Sport und forderte die FIFA auf, die Vorkommnisse genau zu analysieren. „Es ist entscheidend, dass die Regeln im Fußball gerecht angewendet werden, insbesondere bei einem solch bedeutenden Ereignis wie der WM“, so der Präsident.

Die Reaktionen auf Trumps Bitte waren gemischt. Während einige Fans und Experten seine Einmischung als positiv bewerten, sehen andere darin eine unangemessene Einflussnahme in die Entscheidungsprozesse des Fußballs. Die FIFA hat bislang keine offizielle Stellungnahme zu Trumps Anfrage abgegeben.

Die Diskussion um Baloguns Sperre könnte auch Auswirkungen auf die kommenden Spiele der US-Nationalmannschaft haben. Viele erhoffen sich eine Klärung, die den Spieler möglicherweise von einer weiteren Teilnahme am Turnier ausschließen könnte.

In den sozialen Medien gab es bereits zahlreiche Kommentare und Memes, die Trumps Eingreifen thematisieren. Diese zeigen, wie polarisiert die Meinungen zu seiner Rolle im Sport sind. In einem Sport, der oft als neutral und fair angesehen wird, könnte Trumps Forderung nach einer Überprüfung sowohl Unterstützung als auch Widerstand hervorrufen.