ProSieben hat bekannt gegeben, dass die beliebte Show „The Masked Singer“ in ihrer kommenden 13. Staffel nicht mehr live ausgestrahlt wird. Stattdessen sollen alle Folgen aufgezeichnet und erst einige Wochen später im Fernsehen sowie auf dem Streamingdienst Joyn gezeigt werden. Diese Entscheidung markiert einen grundlegenden Wandel für eine der größten und aufwendigsten Live-Formate im deutschen Fernsehen.
Die Verantwortlichen des Senders haben betont, dass die Änderungen Teil eines neuen Konzeptes sind, das die Zuschauererfahrung verbessern soll. „Wir möchten den Zuschauern die Möglichkeit geben, die Auftritte weiter zu perfektionieren und mehr Zeit für die Nachbearbeitung der Sendung zu haben“, erklärte ein Sprecher von ProSieben. Dies könnte auch dazu beitragen, die Qualität der Show zu erhöhen.
Die Entscheidung, auf Live-Übertragungen zu verzichten, könnte jedoch einige Fans verunsichern. „Die Spannung eines Live-Votings und die direkte Interaktion mit den Zuschauern sind unverzichtbare Elemente der Show“, äußerte ein langjähriger Fan der Reihe. Es bleibt abzuwarten, wie die Zuschauer auf diese Neuerungen reagieren werden.
Zusätzlich zu der Änderung in der Ausstrahlung plant ProSieben, das Voting-System zu überarbeiten. Details dazu wurden bisher nicht veröffentlicht, aber die Produzenten haben angedeutet, dass die Zuschauer eine größere Rolle im Abstimmungsprozess spielen könnten.
Die neuen Folgen von „The Masked Singer“ sollen im Herbst 2023 starten und werden von einer Vielzahl von prominenten Gästen begleitet. Die Aufzeichnungen finden bereits in den kommenden Monaten statt, und der Sender hofft, dass die neuen Formate bei den Zuschauern gut ankommen.