Der Taifun «Bavi» hat in den letzten Tagen für Besorgnis in China und Taiwan gesorgt, da meteorologische Warnungen vor heftigem Wetter auf beiden Seiten der Taiwanstraße ausgegeben wurden. Der Sturm, der zeitweise als Super-Taifun galt, hat mittlerweile an Stärke verloren, doch die Gefahren sind nach wie vor nicht zu unterschätzen.
In Taiwan wurden die Vorbereitungen am Freitag intensiviert, als Behörden vor starken Regenfällen und potenziellen Überschwemmungen warnten. Besonders betroffen sind die nördlichen Regionen des Landes, einschließlich der Hauptstadt Taipeh, wo zahlreiche Schulen und Geschäfte geschlossen blieben, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.
Die taiwanesischen Wetterdienststellen berichteten, dass die stärksten Niederschläge voraussichtlich zwischen Freitagabend und Samstag auftreten werden. Die Vorhersagen deuten darauf hin, dass einige Gebiete mit mehr als 200 Millimetern Regen rechnen müssen, was die Gefahr von Überschwemmungen und Erdrutschen erhöht.
Parallel dazu haben die chinesischen Behörden an der Ostküste Maßnahmen ergriffen, um sich auf die Auswirkungen von «Bavi» vorzubereiten. In den Provinzen Fujian und Zhejiang wurden Notfallpläne aktiviert, und die Menschen wurden aufgefordert, sich auf mögliche Evakuierungen und die Schließung von Geschäften und öffentlichen Einrichtungen einzustellen.
Die Vorbereitungen in beiden Regionen beinhalten auch die Sicherung von Infrastruktur und die Bereitstellung von Hilfsmitteln für betroffene Gebiete. Experten raten den Bürgern, sich auf plötzliche Wetterumschwünge einzustellen und Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um sich zu schützen.
Die Situation wird weiterhin genau beobachtet, da «Bavi» in den kommenden Tagen die Möglichkeit hat, seine Richtung und Intensität zu ändern. Die Behörden beider Länder appellieren an die Bevölkerung, die offiziellen Meldungen zu verfolgen und ihre Sicherheit an erste Stelle zu setzen.