Am Sonntagnachmittag geriet der Stromspeicher einer Photovoltaikanlage in Bentwisch, nahe Rostock, in Brand. Die Feuerwehr war schnell vor Ort, um den Brand zu löschen, doch während der Löscharbeiten wurden drei Feuerwehrleute leicht verletzt. Dies geschah, als der Holzschuppen, in dem der Speicher untergebracht war, plötzlich einstürzte.
Die örtlichen Behörden berichten, dass es zuvor auf dem Privatgrundstück zu einer Explosion gekommen war, die den Brand auslöste. Die Feuerwehr konnte eine weitere Ausbreitung des Feuers verhindern, dennoch hinterließ der Vorfall beträchtliche Schäden.
Trümmerteile des einstürzenden Schuppens beschädigten zudem angrenzende Grundstücke. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 40.000 Euro. Das genaue Ausmaß der Zerstörung wird derzeit von Experten untersucht.
Ein Ermittler wurde beauftragt, die Ursache des Brandes zu klären. Erste Hinweise deuten darauf hin, dass die Explosion möglicherweise durch einen technischen Defekt im Stromspeicher ausgelöst wurde.
Die verletzten Feuerwehrleute wurden vor Ort behandelt und sind glücklicherweise nicht schwer verletzt. Die Feuerwehr rät Anwohnern, bei derartigen Vorfällen Ruhe zu bewahren und umgehend die Einsatzkräfte zu alarmieren.
Die Gemeinde Bentwisch zeigt sich betroffen von dem Vorfall und kündigt an, sich intensiver mit der Sicherheit von Photovoltaikanlagen zu beschäftigen. Der Bürgermeister forderte eine Überprüfung der Sicherheitsstandards in der Region.