Die dritte Stierhatz im Rahmen des traditionsreichen San-Fermín-Festes in Pamplona hat am Dienstag zahlreiche Verletzte gefordert. Laut den Organisatoren der Veranstaltung mussten 13 Teilnehmer mit verschiedenen Verletzungen in lokale Krankenhäuser eingeliefert werden.

Unter den Verletzten befindet sich ein 29-jähriger US-Amerikaner, der durch einen Hornstoß am linken Arm schwer verletzt wurde. Seine Verletzung ist ein Zeichen für die Gefahren, die der Stierlauf mit sich bringt, und verdeutlicht die Risiken, denen die Teilnehmer ausgesetzt sind.

Die Altersgruppe der Verletzten reicht von 18 bis 68 Jahren. Die meisten Männer erlitten Verletzungen, die von Prellungen und Schnittwunden bis hin zu Knochenbrüchen reichten. Ein 23-Jähriger wurde mit einer Gehirnerschütterung behandelt, was die Ernsthaftigkeit der Vorfälle unterstreicht.

Die Stierhatz ist ein zentrales Element des San-Fermín-Festes, das jedes Jahr im Juli in Pamplona gefeiert wird und Tausende von Touristen anzieht. Die engen Gassen der Stadt stellen eine besondere Herausforderung dar, da die Kombination aus dem Laufen vor den Stieren und der Enge der Straßen für viele Teilnehmer gefährlich sein kann.

Die spanischen Behörden haben wiederholt auf die Risiken hingewiesen, die mit dem Stierlauf verbunden sind, und appellieren an die Teilnehmer, sich des Gefahrenpotentials bewusst zu sein. Trotz der wiederholten Warnungen bleibt die Faszination für diesen Brauch ungebrochen.

Die Organisatoren haben bereits angekündigt, auch während der kommenden Stierhatz besondere Maßnahmen zu ergreifen, um die Sicherheit der Teilnehmer zu erhöhen. Dennoch bleibt abzuwarten, ob dies ausreicht, um zukünftige Verletzungen zu vermeiden und das Fest weiterhin sicher zu gestalten.