ANKARA (dpa-AFX) - Der NATO-Generalsekretär Mark Rutte hat beim aktuellen Gipfeltreffen in Ankara deutlich gemacht, dass die Vereinigten Staaten uneingeschränkt zu ihrem Engagement in der NATO stehen. In Anbetracht von anhaltenden Bedenken über die Stabilität der amerikanischen Außenpolitik unter Präsident Donald Trump, war es Rutte ein Anliegen, die Mitglieder des Bündnisses zu beruhigen.

Rutte bezeichnete das Bekenntnis der USA zur NATO als „fundamental und unverändert“. Er betonte, dass die transatlantische Partnerschaft weiterhin von zentraler Bedeutung für die Sicherheit in Europa sei. „Wir sind stark in unserem Bündnis und werden weiterhin Seite an Seite stehen“, so Rutte weiter.

Die Aussage kam zu einem kritischen Zeitpunkt, da viele NATO-Verbündete besorgt über die zukünftige Rolle der Vereinigten Staaten sind, insbesondere unter dem Einfluss von Trumps unkonventioneller Außenpolitik. Rutte hob hervor, dass die NATO eine wichtige Plattform für den Dialog und die Zusammenarbeit zwischen den Mitgliedstaaten darstellt.

Die Unterstützung der USA ist besonders wichtig in Anbetracht der geopolitischen Herausforderungen, vor denen die Allianz derzeit steht, einschließlich der Bedrohungen durch Russland und des zunehmenden Einflusses Chinas. „Wir müssen gemeinsam stark sein, um den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen“, fügte Rutte hinzu.

Die Reaktionen aus verschiedenen Mitgliedsstaaten fielen überwiegend positiv aus. Viele Führer signalisierten ihre Zustimmung zu Ruttens Einschätzung und bekräftigten ihr Vertrauen in die USA als einen der Hauptakteure innerhalb der NATO. Dies könnte auch dazu beitragen, die Kohäsion innerhalb des Bündnisses zu festigen.

Abschließend betonte Rutte, dass die NATO nicht nur eine militärische Allianz, sondern auch ein Symbol der gemeinsamen Werte und der demokratischen Prinzipien sei, die alle Mitglieder teilen. „Wir sind eine Familie, und in schwierigen Zeiten müssen wir zusammenhalten“, schloss er seine Ansprache.