In der nordostukrainischen Stadt Sumy kam es am Dienstag zu einem verheerenden Gleitbombenangriff, der mindestens vier Menschen das Leben kostete. Der Bürgermeister von Sumy, Artem Kobsar, bestätigte in einem Video auf seinem Telegramkanal, dass unter den Toten auch ein junges Mädchen war.

Die Attacke ereignete sich in einem Wohngebiet, wo die Bomben Explosionen auslösten, die einen tiefen Krater im Asphalt hinterließen. Augenzeugen berichteten von den verheerenden Folgen, einschließlich eines stark beschädigten Kleinbusses, der am Ort des Geschehens zurückgelassen wurde.

Insgesamt wurden sieben Personen schwer verletzt und mussten umgehend in örtliche Krankenhäuser eingeliefert werden. Die medizinischen Einrichtungen sind stark beansprucht, da die Zahl der Verletzten in den letzten Wochen aufgrund wiederholter Angriffe stetig steigt.

Die örtlichen Behörden haben die Bevölkerung eindringlich gewarnt, sich in Sicherheit zu bringen und mögliche weitere Angriffe zu befürchten. «Wir müssen wachsam bleiben», sagte Kobsar und forderte die Bewohner auf, sich in geschützte Bereiche zu begeben, bis die Lage unter Kontrolle ist.

Russland setzt im Rahmen seines seit über vier Jahren andauernden Krieges gegen die Ukraine verstärkt auf strategische Luftangriffe, die sowohl militärische als auch zivile Ziele treffen. Dies hat international zu scharfer Kritik geführt und die humanitäre Krise in der Region verschärft.

Die internationale Gemeinschaft verurteilt diese Angriffe und fordert eine sofortige Deeskalation der Gewalt. In der Zwischenzeit versuchen die ukrainischen Behörden, das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen und sie vor weiteren Angriffen zu bewahren.