Der französische Fußballverband (FFF) hat entschieden, rechtliche Schritte gegen die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia einzuleiten. Hintergrund ist eine Reihe rassistischer Beleidigungen, die sich gegen den französischen Offensivstar Kylian Mbappé richteten. Der Verband bezeichnete die Äußerungen als «verabscheuungswürdig und inakzeptabel» und kündigte an, Anzeige bei der Staatsanwaltschaft zu erstatten.
Philippe Diallo, Präsident des FFF, äußerte sich auf der Plattform X und erklärte: «Ich sichere unserem Kapitän, den Spielern und ganz allgemein allen Opfern solch abscheulicher Äußerungen meine volle Unterstützung zu.» Diese klaren Worte unterstreichen die Entschlossenheit des Verbands, gegen Rassismus im Sport vorzugehen.
Die Vorfälle haben in Frankreich und international für Empörung gesorgt. Mbappé, der als einer der besten Spieler der Welt gilt, hat in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen Rassismus Stellung bezogen. Die neuen Attacken auf seine Person zeigen, dass das Problem auch im Fußball weiterhin präsent ist.
Der FFF plant, die rechtlichen Schritte schnellstmöglich einzuleiten, um ein Zeichen gegen Diskriminierung und Rassismus zu setzen. Die Unterstützung für Mbappé kommt nicht nur von seinem Verband, sondern auch von Fans und anderen Sportlern, die sich solidarisch zeigen.
Gesellschaftliche Organisationen und Menschenrechtsaktivisten fordern ebenfalls härtere Maßnahmen gegen Rassismus im Sport. Sie sehen in den Vorfällen eine Gelegenheit, den Dialog über Rassismus und Diskriminierung in der Gesellschaft insgesamt zu intensivieren.
In den kommenden Wochen wird erwartet, dass die Staatsanwaltschaft die Anzeige prüft. Der FFF hofft auf ein Urteil, das nicht nur Mbappé, sondern auch anderen Betroffenen von Rassismus im Fußball Gerechtigkeit widerfahren lässt.