Im Rahmen des spannenden WM-Achtelfinales zwischen Frankreich und Paraguay sah sich der französische Fußballstar Kylian Mbappé einer Welle von rassistischen Beschimpfungen ausgesetzt. Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla de Boccia veröffentlichte auf der Plattform X einen kontroversen Post, in dem sie Mbappé als 'Trottel' bezeichnete und seine Intelligenz infrage stellte.
In ihrem Beitrag äußerte Amarilla de Boccia, Mbappé habe 'nicht einmal schreiben gelernt' und verglich seine Herkunft auf beleidigende Weise. Sie behauptete, der Spieler habe anstelle von Muttermilch Kokosnüsse ausgesogen und bezeichnete die Sprache, die er jemals gehört habe, als 'Schimpansen'. Solche Äußerungen haben in der internationalen Gemeinschaft für Entsetzen gesorgt.
Die Senatorin ging sogar so weit, eine Szene zu beschreiben, in der sie im Senat mit dem Mittelfinger auf einen anderen Senator reagierte, der offenbar eine abfällige Bemerkung über Mbappé gemacht hatte. 'Ich mache das im Senat auch, und da passiert überhaupt nichts!!!', schrieb sie provokant.
Diese diskriminierenden Äußerungen haben nicht nur die Aufmerksamkeit der Medien auf sich gezogen, sondern auch die sozialen Netzwerke in Aufruhr versetzt. Viele User und prominente Persönlichkeiten haben den Vorfall scharf verurteilt und fordern ein Ende solcher rassistischen Kommentare im Sport und darüber hinaus.
Mbappé, der als einer der besten Fußballer der Welt gilt, hat sich bislang nicht zu den Äußerungen geäußert. Unabhängig davon hat die FIFA klargestellt, dass sie rassistische Äußerungen im Fußball nicht toleriert und entsprechende Maßnahmen ergreifen wird, um ein respektvolles Miteinander zu fördern.
Die Vorfälle werfen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme von Rassismus im Sport und in der Gesellschaft. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen Amarilla de Boccia für ihre Äußerungen erfahren wird und ob dies zu einem Umdenken in Bezug auf den Umgang mit rassistischen Kommentaren führen wird.