Karachi (dpa) - Tragische Nachrichten aus Pakistan: Ein Frachtflugzeug der Cargo-Airline K2 Airways ist nach Angaben von Premierminister Shehbaz Sharif ins Arabische Meer gestürzt. An Bord befanden sich fünf Crewmitglieder, deren Schicksal derzeit ungewiss ist. In einer offiziellen Erklärung äußerte Sharif sein tiefes Beileid gegenüber den Familien der Betroffenen.

Der Zwischenfall ereignete sich am späten Dienstagabend, als das Flugzeug plötzlich vom Radar der Flugsicherung verschwand. Nach Informationen der pakistanischen Flughafenbehörde hatten die Besatzungsmitglieder kurz zuvor von Navigationsproblemen berichtet. Die Maschine verlor schnell an Höhe, was auf mögliche technische Schwierigkeiten hindeutet.

Premierminister Sharif zeigte sich in seiner Ansprache bestürzt über den Vorfall und stellte sicher, dass alle notwendigen Ermittlungen eingeleitet werden, um die genauen Umstände des Unglücks zu klären. „Wir stehen in Gedanken bei den Familien der Crewmitglieder und hoffen auf positive Nachrichten“, sagte er.

Die K2 Airways hat sich noch nicht öffentlich zu dem Vorfall geäußert, und es gibt bislang keine Informationen darüber, ob das Flugzeug möglicherweise in einem bestimmten Gebiet des Arabischen Meeres abgeschmiert ist. Such- und Rettungsteams wurden mobilisiert, um nach den vermissten Crewmitgliedern zu suchen.

In den letzten Jahren hat die Luftfahrtindustrie in Pakistan mit verschiedenen Herausforderungen zu kämpfen, darunter technische Mängel und Sicherheitsbedenken. Der Vorfall wirft erneut Fragen zur Sicherheit von Frachtflügen in der Region auf, insbesondere in Anbetracht der zunehmenden Anzahl solcher Unglücke.

Die Behörden haben bereits angekündigt, dass sie eine vollständige Untersuchung des Vorfalls durchführen werden, um die Ursachen des Absturzes zu ermitteln. Weitere Informationen werden in den kommenden Tagen erwartet, während die Suche nach dem Flugzeug und den vermissten Crewmitgliedern fortgesetzt wird.