Das lange geplante Schwimmbad in Hellersdorf nimmt Formen an: Für insgesamt 35 Millionen Euro soll hier ein modernes Funktionsbad mit Außenbecken entstehen. Dies gab die Senatsinnenverwaltung zusammen mit den Bäder-Betrieben bekannt. Der Bau wird vom Land Berlin sowie aus dem Sondervermögen des Bundes finanziert.

Die geplante Schwimmhalle wird voraussichtlich 25 Millionen Euro kosten, während das Außenbecken mit rund 10 Millionen Euro veranschlagt wird. Innen- und Sportsenatorin Iris Spranger (SPD) äußerte sich erfreut über die Genehmigung der Mittel im Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses: „Wir konnten 35,4 Millionen Euro für dieses Vorhaben sichern. Damit setzen wir einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Sport- und Freizeitangebote in unserem Bezirk.“

Der Standort am Kienberg ist nicht zufällig gewählt. Er soll eine zentrale Rolle bei der Förderung von Sport und Gesundheit für die Anwohner spielen. Das Schwimmbad wird nicht nur für Freizeitaktivitäten, sondern auch für Schulschwimmen und Wettkämpfe genutzt werden können.

Die Entscheidung, ein neues Schwimmbad zu bauen, kommt nicht von ungefähr. In den letzten Jahren gab es immer wieder Forderungen nach modernen Schwimmmöglichkeiten in Hellersdorf, da die bestehenden Anlagen überlastet sind. Mit dem neuen Projekt wird eine deutliche Verbesserung der Infrastruktur angestrebt.

Zusätzlich zu den finanziellen Aspekten wird das Schwimmbad auch ökologische Maßnahmen integrieren. Es ist geplant, energieeffiziente Technologien zu verwenden, um die Betriebskosten zu senken und den ökologischen Fußabdruck der Einrichtung zu minimieren. Das Projekt soll künftig als Vorbild für weitere Schwimmbadbauprojekte in Berlin dienen.

Die Bauarbeiten sollen in naher Zukunft beginnen, sobald alle Genehmigungen vorliegen. Die Bürger können sich schon jetzt auf ein modernes und attraktives Freizeitangebot freuen, das nicht nur den Sport fördert, sondern auch die Gemeinschaft stärken soll.