Der Oberbürgermeister von Weißenfels, Martin Papke (CDU), hat in einer aktuellen Mitteilung angekündigt, dass die berühmte Sandsteinfigur «Mops mit der Zipfelmütze» künftig eine zentrale Rolle im Städtetourismus spielen soll. Diese humorvolle Darstellung eines Mopses, die bislang eher im Schatten stand, soll in ein besseres Licht gerückt werden.
Papke betonte, dass er von der künstlerischen Qualität des Werkes überzeugt ist: «Ich bin davon überzeugt, dass der Mops ein geniales bildhauerisches Werk ist.» Die Idee, die Figur am Rand des Marktplatzes zu platzieren, soll dazu beitragen, dass mehr Touristen und Einheimische Interesse an diesem ungewöhnlichen Wahrzeichen finden.
In der Mitteilung wird besonders hervorgehoben, dass der Mops nicht nur ein skurriles Kunstwerk, sondern auch ein wichtiger Teil der Stadtgeschichte ist. «Wir sollten diese Skurrilität nutzen, um einen wichtigen Teil unserer Stadtgeschichte im gesellschaftlichen Gedächtnis zu bewahren», fügte Papke hinzu.
Um den neuen Selfie-Spot zu fördern, plant die Stadt verschiedene Marketingaktionen, die sowohl Einwohner als auch Besucher ansprechen sollen. Es wird erwartet, dass die Figur nicht nur zum Schmunzeln einlädt, sondern auch als Symbol für die kreative Seite der Stadt Weißenfels fungiert.
Die Entscheidung, die Sandsteinfigur in den Fokus des Stadtmarketings zu rücken, folgt dem Trend vieler Städte, ihre einzigartigen und oftmals kuriosen Attraktionen hervorzuheben. Selbst kleinere Städte entdecken das Potenzial, das solche Figuren und Denkmäler für den Tourismus bieten können.
Die Vorbereitungen für die Verlegung der Figur sowie die Marketingstrategien sind bereits im Gange. Der konkrete Zeitpunkt für die Umsetzung steht derzeit noch nicht fest, jedoch zeigt sich Papke optimistisch, dass die Maßnahmen bald greifen werden.