London (dpa) - Der frühere Wimbledon-Champion Michael Stich hat in einem aktuellen Interview Einblicke in die Kindheit des deutschen Tennisstars Alexander Zverev gegeben. Stich, der als Experte für den Streamingdienst Prime Video tätig ist, erinnerte sich an die ersten Schritte Zverevs im Tennis und dessen enorme Leidenschaft für den Sport.
„Alexander wollte immer spielen“, so Stich. „Wenn kein anderer da war, um mit ihm zu spielen, wurde er richtig stinksauer.“ Diese Anekdote unterstreicht den unbändigen Ehrgeiz, der Zverev von klein auf geprägt hat. Stich beschreibt den jungen Zverev als hungrig nach Erfolg und voller Begeisterung für das Spiel.
„Er hatte immer diesen Hunger, er hatte immer diese totale Begeisterung“, führte Stich weiter aus. Solche Eigenschaften sind in der Welt des Profisports entscheidend und haben sicherlich dazu beigetragen, dass Zverev sich zu einem der besten Tennisspieler seiner Generation entwickelt hat.
Stich, der selbst ein erfolgreicher Tennisspieler war und Zverevs älteren Bruder oft im Training coachte, beobachtete die Fortschritte des jungen Talents aus nächster Nähe. „Ich habe häufig mit seinem Bruder gespielt, und es war offensichtlich, dass Alexander schon damals ein besonderes Talent war“, erinnerte sich Stich.
Obwohl er nun in London als Kommentator agiert, bleibt Stich eng mit der Tenniswelt verbunden und verfolgt die Entwicklungen um Zverev mit großem Interesse. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie weit er gekommen ist, und ich freue mich, dass er weiterhin sein Bestes gibt“, so Stich abschließend.