München (dpa) - Der Diskurs um eine mögliche Ernennung von Per Mertesacker in eine Spitzenposition beim Deutschen Fußball-Bund (DFB) gewinnt an Fahrt. Nach dem ehemaligen Bayern-Präsidenten Uli Hoeneß haben sich nun auch andere prominente Persönlichkeiten für den 41-jährigen Ex-Weltmeister ausgesprochen, der in der Vergangenheit als Sportdirektor beim FC Arsenal tätig war.

Hoeneß hatte bereits betont, dass Mertesacker aufgrund seiner Erfahrungen und Erfolge im internationalen Fußball eine wertvolle Bereicherung für den DFB sein könnte. "Einen Per Mertesacker kann ich mir gut vorstellen. Der hat beim FC Arsenal sehr erfolgreich gearbeitet", äußerte der Weltmeister von 1990, Pierre Littbarski, in der TV-Sendung "Doppelpass" auf Sport1.

In den letzten Jahren hat Mertesacker nicht nur sein Fachwissen, sondern auch seine Führungsqualitäten unter Beweis gestellt. Seine Zeit bei Arsenal, wo er als Spieler sowie in der Funktion als Jugendtrainer wirkte, wird von vielen als äußerst positiv bewertet. Littbarski stellte zudem fest, dass Mertesacker mit seinem Verständnis für den modernen Fußball und seiner Fähigkeit, Talente zu fördern, ideal zu den Anforderungen des DFB passt.

Die Idee einer neuen Rolle, die eine Verschmelzung von Geschäftsführer und Sportdirektor beinhalten könnte, findet zunehmend Anklang. Viele sehen hierin die Chance, die Strukturen des DFB zu reformieren und an die heutige Zeit anzupassen. Mertesacker könnte mit seinen frischen Ideen und seinem Engagement entscheidend zur Weiterentwicklung des deutschen Fußballs beitragen.

Die Unterstützung für Mertesacker kommt nicht nur von ehemaligen Spielern, sondern auch von Fußball-Experten und Funktionären, die einen Wandel im DFB herbeisehnen. Der Druck auf die Verbandsführung wächst, geeignete Kandidaten für die anstehenden Veränderungen zu finden.

Ob Mertesacker tatsächlich eine Rolle im DFB übernehmen wird, bleibt abzuwarten. Die Diskussion darüber zeigt jedoch, dass viele im deutschen Fußball großes Potenzial in ihm sehen und hoffen, dass er die Zukunft des DFB aktiv mitgestalten kann.