Am Freitagnachmittag wurde die Feuerwehr zu einem Brand gerufen, der einen Mähdrescher auf einem Feld bei Burg auf Fehmarn betraf. Laut einem Sprecher der Polizei brach das Feuer aus bislang ungeklärter Ursache im Inneren des landwirtschaftlichen Fahrzeugs aus.

Das Feuer breitete sich schnell auf das umliegende Feld aus und zerstörte dabei nicht nur den Mähdrescher, sondern auch ungefähr fünf Hektar Winterbraugerste. Die schnelle Reaktion der Rettungskräfte verhinderte eine noch größere Ausbreitung des Feuers, doch die Schäden sind erheblich.

Der Schaden am Mähdrescher wird auf etwa 750.000 Euro geschätzt, was die Bedeutung dieses Vorfalls für die betroffenen Landwirte unterstreicht. Die Zerstörung der Gerstenernte könnte zusätzlich zu finanziellen Einbußen führen, deren genaue Höhe noch nicht beziffert werden kann.

Besonders besorgniserregend ist die Tatsache, dass Diesel in den Boden sickert. Dies könnte potenziell negative Auswirkungen auf die Umwelt und die Bodenqualität haben. Die Behörden haben bereits Maßnahmen zur Untersuchung des Schadens und zur Sicherstellung der Umweltverträglichkeit eingeleitet.

Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Bislang gibt es keine Hinweise auf ein vorsätzliches Handeln. Die Landwirte auf Fehmarn stehen vor der Herausforderung, die Auswirkungen dieses Vorfalls zu bewältigen und ihre Erntepläne möglicherweise anpassen zu müssen.