Nach den deutlichen Worten von Remco Evenepoel an seinen Teamkollegen Florian Lipowitz hat der deutsche Radsportler die Situation als abgehakt bezeichnet. In einem Interview mit ARD und Eurosport erklärte Lipowitz: «Wir haben gestern im Bus noch einmal miteinander geredet. Ich glaube, es ist alles geklärt.»

Evenepoel hatte nach einer herausfordernden Etappe der Tour de France öffentlich Kritik an Lipowitz geübt, was zu Spannungen im Team führte. Doch der 25-Jährige, der bei der letzten Tour de France den dritten Platz belegte, ist überzeugt, dass die Dinge nun in Ordnung sind. «Ich lege darauf nicht so viel Wert», fügte Lipowitz hinzu.

Die Stimmung innerhalb des Teams scheint sich stabilisiert zu haben. Lipowitz kommentierte die allgemeine Leistung des Teams positiv: «Am Ende war es ein super harter Tag und wir können zufrieden sein mit der Performance. Die Stimmung ist gut.»

Nach dem beeindruckenden Solo-Sieg von Tadej Pogacar in den Pyrenäen sieht Lipowitz den Fokus auf die kommenden Herausforderungen. «Jeder Fahrer hat seine Stärken, und wir müssen als Einheit agieren», sagte er weiter.

Die siebte Etappe steht vor der Tür, und die Vorfreude im Team ist spürbar. Lipowitz hofft, dass die Zusammenarbeit gestärkt aus dieser kleinen Krise hervorgeht. «Wir müssen zusammenhalten, um bei der Tour erfolgreich zu sein», betonte er.

Die Teamdynamik wird in den nächsten Tagen entscheidend sein, insbesondere vor den schwierigen Etappen, die noch bevorstehen. Lipowitz ist bereit, alles zu geben und blickt optimistisch in die Zukunft.