Am Samstagnachmittag versammelten sich in Berlin-Wedding mehrere hundert Menschen, um gegen die Rüstungsproduktion und die Exporte von Waffen zu protestieren. Die Demonstration zog zahlreiche Teilnehmer an, darunter auch die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg, die ihre Stimme gegen militärische Konflikte und die damit verbundene Umweltzerstörung erhob.

Die Protestierenden starteten ihre Aktion am Hanne-Sobek-Platz, in unmittelbarer Nähe des S- und U-Bahnhofs Gesundbrunnen. Der Demonstrationszug bewegte sich in Richtung der Rheinmetall-Standorte, einem der größten Rüstungsproduzenten Europas. Laut Angaben der Berliner Polizei nahmen insgesamt etwa 1.800 Menschen an der Kundgebung teil.

Das Motto der Veranstaltung, „Wedding ohne Waffen. Gemeinsam gegen Krieg.“, verdeutlichte die klare Botschaft der Organisatoren: ein starkes Eintreten für Frieden und die Ablehnung von militärischen Interventionen. Die Demonstranten forderten eine drastische Reduzierung der Rüstungsproduktion und ein Umdenken in der deutschen Außenpolitik.

Die Teilnehmer äußerten sich besorgt über die Auswirkungen von Waffenexporten auf internationale Konflikte und die Zivilbevölkerung in Krisengebieten. „Wir müssen Verantwortung übernehmen und dürfen nicht länger tatenlos zusehen, wie unsere Regierung das Leid von Menschen in anderen Ländern mitverursacht“, erklärte ein Redner während der Veranstaltung.

Die Polizei führte die Demonstration ohne nennenswerte Zwischenfälle durch und begleitete den Zug, um die Sicherheit der Teilnehmer zu gewährleisten. Die Organisatoren hatten im Vorfeld angekündigt, auf gewaltfreie Protestformen zu setzen und die Bürger zur Teilnahme zu motivieren.

Greta Thunberg nutzte die Gelegenheit, um auf die Verbindung zwischen Rüstungsproduktion und Klimawandel hinzuweisen. „Krieg und Umweltzerstörung gehen Hand in Hand. Wir müssen für eine Zukunft kämpfen, in der Frieden und Nachhaltigkeit Hand in Hand gehen“, so Thunberg.

Die Demonstration ist Teil einer wachsenden Bewegung in Deutschland, die sich gegen Rüstungsexporte und für eine friedlichere Welt einsetzt. Unterstützung erhielt die Veranstaltung auch von verschiedenen sozialen und politischen Gruppen, die in der Vergangenheit ähnliche Forderungen erhoben haben.