Sinsheim (dpa/lsw) - Die TSG Hoffenheim hat sich mit Attila Szalai auf eine vorzeitige Auflösung seines Vertrages geeinigt. Der ungarische Nationalspieler, der erst im Sommer 2023 von Fenerbahce Istanbul zu den Kraichgauern gewechselt war, wird nicht mehr für die Hoffenheimer auflaufen.
Der ursprüngliche Vertrag von Szalai war bis 2027 gültig, doch die Verantwortlichen der TSG haben sich nun entschieden, den Weg für einen Wechsel zu ebnen. Szalai hat bereits in der Winterpause seine Zelte in Sinsheim abgebrochen und war an den polnischen Klub Pogon Stettin verliehen worden.
In Stettin überzeugte der 28-Jährige offenbar so sehr, dass der Verein ihm nun einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2029 anbot. „Ich freue mich auf die neue Herausforderung und die Möglichkeit, mit Pogon Stettin zu wachsen“, sagte Szalai nach seiner Vertragsunterschrift.
Für die Hoffenheimer war Szalai in der ersten Hälfte der Saison 2023/24 nur sporadisch zum Einsatz gekommen. Die Trainerführung entschied sich, die personelle Situation in der Abwehr neu zu strukturieren, was letztlich zur Einigung über die Vertragsauflösung führte.
„Wir wünschen Attila alles Gute für seine Zukunft und danken ihm für seinen Einsatz in der kurzen Zeit, die er bei uns war“, erklärte der sportliche Leiter von Hoffenheim. Die TSG wird nun nach neuen Optionen suchen, um die Defensive zu verstärken.
Mit Szalai verlässt ein Spieler den Verein, der für die ungarische Nationalmannschaft aktiv ist. Hoffenheim wird hoffen, dass die nächsten Verpflichtungen mehr Stabilität in die Abwehrreihe bringen werden, während Szalai in Polen sein Glück sucht.