Nach der dramatischen Niederlage Norwegens im WM-Viertelfinale gegen England ist die Enttäuschung bei den Spielern und Fans groß. Besonders Alf-Inge Haaland, der Vater des norwegischen Stürmerstars Erling Haaland, äußerte seinen Unmut über den Ausgang der Partie. In einem Beitrag auf der Plattform X erklärte er: «Ich habe das Gefühl, dass wir heute um den Sieg betrogen wurden».
Das Spiel endete mit einem 2:1 für die Engländer nach Verlängerung, was für die Norweger besonders schmerzhaft war. Haaland kritisierte die Schiedsrichterentscheidungen, die seiner Meinung nach das Team aus England begünstigten. «Der Schiedsrichter hat die Engländer gerettet», so die klare Ansage des 53-Jährigen.
Ein zentraler Moment, der für viel Aufregung sorgte, war die Szene vor dem Ausgleichstreffer durch Jude Bellingham. TV-Bilder deuteten darauf hin, dass der Ball möglicherweise ein in der Luft gespanntes Kabel berührt hatte, was die Gültigkeit des Treffers in Frage stellte. Diese Kontroversen trugen zur Wut der norwegischen Anhänger bei, die sich nach dem Spiel für die Mannschaft stark machten.
Erling Haaland, der während des Spiels alles gab, konnte ebenfalls nicht fassen, wie das Spiel verlaufen war. Seine Leistung wurde von vielen als herausragend bewertet, dennoch blieb der große Erfolg aus. Der Druck auf den Schiedsrichter und die VAR-Entscheidungen wird wohl noch lange nachwirken.
Die Diskussion über die Schiedsrichterleistungen in großen Turnieren ist nicht neu, jedoch nimmt sie in diesem Fall eine besonders emotionale Wendung. Die norwegischen Fans und Fußball-Experten sind sich einig, dass der VAR in dieser Situation eine entscheidende Rolle hätte spielen müssen, um die Gültigkeit des Treffers zu überprüfen.
Norwegen hat nun die Chance verpasst, in die nächste Runde einzuziehen, was die Hoffnungen auf den ersten WM-Sieg seit 1998 erneut zunichte macht. Die Debatte über Schiedsrichterentscheidungen und VAR-Technologie wird in den kommenden Tagen und Wochen sicherlich weitergeführt werden.