Nach dem herzzerreißenden Ausscheiden Norwegens im Viertelfinale der Fußball-Weltmeisterschaft gegen England hat Erling Haaland seine Erlebnisse der vergangenen Wochen reflektiert. Der 25-jährige Stürmer, der zuvor in Dortmund spielte, äußerte sich nach dem Abpfiff über seine intensiven Gefühle während des Turniers.

„Das sind die geilsten sechs Wochen gewesen, die ich vielleicht in meinem ganzen Leben gehabt habe. Das war völlig surreal“, sagte Haaland und ließ damit keinen Zweifel daran, dass trotz der Enttäuschung der vergangenen Stunden die positive Erinnerung an die WM überwiegt.

Obwohl die Trauer über das Ausscheiden noch frisch ist, betonte Haaland, dass die mehr als 40 Tage im Turnier so schnell vergangen seien, dass sie für ihn eine unvergessliche Zeit darstellen. „Es ist schwierig, kurz nach dem Ausscheiden darüber zu sprechen, weil ich ziemlich niedergeschlagen bin“, fügte er hinzu.

Haaland, der während des Turniers beeindruckende Leistungen zeigte, erinnerte sich an die Unterstützung der Fans und das Gefühl, für sein Land zu spielen. „Norwegen auf der großen Bühne zu sehen, war für uns alle etwas Besonderes“, sagte er weiter und ließ die Hoffnung auf eine zukünftige, noch erfolgreichere WM aufblitzen.

Die Begeisterung und der Zusammenhalt im norwegischen Team haben Haaland besonders berührt. „Es war eine Erfahrung, die mich als Spieler und als Mensch wachsen lassen hat“, resümierte er. So bleibt der Superstar optimistisch und denkt an die kommenden Herausforderungen in seiner Karriere.

Haaland wird nun in den nächsten Wochen für seinen neuen Klub, Manchester City, in der Premier League auflaufen. Die Erinnerungen an die WM werden ihn begleiten, während er sich auf neue Ziele konzentriert.