In der Nacht zu Mittwoch kam es im Wuppertaler Atelier des international anerkannten Bildhauers Tony Cragg zu einem Brand, der einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr erforderte. Ein Container mit asbesthaltigen Fassadenteilen war in Flammen aufgegangen und drohte, auf die angrenzende Fassade des Ateliers überzugreifen.
Die Feuerwehr Wuppertal wurde gegen 2 Uhr nachts alarmiert und rückte mit etwa 100 Einsatzkräften an. Der Brand stellte eine besondere Herausforderung dar, da es sich um potenziell gefährliche Materialien handelte. Um das Feuer schnell zu löschen und ein Übergreifen auf die wertvollen Kunstwerke des Künstlers zu verhindern, wurden Teile des Hallendachs abgenommen, um nach Glutnestern zu suchen.
„Wir mussten schnell handeln, um die Fassade und die Kunstwerke zu schützen“, erklärte ein Feuerwehrsprecher. „Dank des koordinieren Einsatzes unserer Truppen konnten wir Schlimmeres verhindern.“ Nach mehreren Stunden gelang es den Einsatzkräften schließlich, das Feuer vollständig zu löschen.
Die Feuerwehr berichtete, dass während der Löscharbeiten eine große Menge Rauch und Dämpfe entstanden. Anwohner wurden vorübergehend gebeten, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um gesundheitliche Risiken zu vermeiden.
Tony Cragg, der in der internationalen Kunstszene einen hervorragenden Ruf genießt, äußerte sich dankbar über das schnelle Eingreifen der Feuerwehr. „Ich bin erleichtert, dass meine Arbeiten und das Atelier unbeschadet geblieben sind“, so Cragg. „Die Feuerwehr hat großartige Arbeit geleistet.“
Die genauen Brandursachen sind derzeit noch unklar und werden von den zuständigen Behörden untersucht. Die Feuerwehr hat jedoch bereits mitgeteilt, dass sie die Situation unter Kontrolle hat und keine weiteren Gefahren bestehen.