Die SpVgg Greuther Fürth hat den Sommer mit einer Niederlage in ihr Testspielprogramm gestartet. Im ersten Freundschaftsspiel der Vorbereitung musste sich der fränkische Zweitligist am Mittwochabend der SpVgg Bayreuth aus der Regionalliga mit 0:1 geschlagen geben.
Die Partie fand im Stadion des FC Eintracht Bayreuth statt und bot den Zuschauern eine spannende, aber torlose erste Halbzeit. Fürth, nach dem Trainingsstart vor nur vier Tagen, zeigte sich bemüht, doch der letzte Pass wollte nicht gelingen. Die Trainer Heiko Vogel nutzte die Gelegenheit, um viele Spieler durchzuwechseln und verschiedene Aufstellungen auszuprobieren.
Der entscheidende Treffer fiel in der 84. Minute durch Adrian Heinle, der einen Fehler in der Fürther Defensive ausnutzte und das einzige Tor des Spiels erzielte. Fürth hatte im Verlauf des Spiels einige Chancen, konnte diese jedoch nicht in Zählbares ummünzen. Die Niederlage warb allerdings nicht für zu große Besorgnis im Lager der Fürther.
„Ich bin natürlich nicht erfreut über das Ergebnis, aber ich will es jetzt alles andere als überbewerten“, erklärte Trainer Heiko Vogel nach der Partie. „Wir haben viel durchgetauscht und sehr hart gearbeitet in den ersten drei Tagen. Es gibt einen großen Umbruch, den gilt es jetzt zu moderieren und dann auch zu gestalten.“
Der Testspiel-Sommer soll für die Fürther dazu dienen, die neuen Spieler ins System zu integrieren und die Abläufe auf dem Platz zu festigen. In den kommenden Wochen stehen weitere Testspiele auf dem Programm, die dem Team die Möglichkeit bieten werden, sich weiter zu finden.
Fürth wird in der kommenden Saison erneut in der 2. Bundesliga antreten, und nach einem schwierigen Vorjahr mit Abstiegssorgen ist es wichtig, sich jetzt gut vorzubereiten. Die Verantwortlichen sind optimistisch, dass durch die Neuzugänge und den frischen Wind im Trainerteam neue Impulse gesetzt werden können.
Die Fans werden gespannt auf die weitere Entwicklung des Teams blicken und hoffen, dass die kommenden Tests bessere Ergebnisse liefern.