In Steglitz-Zehlendorf wurde die Nachruhe der Anwohner in der Nacht zu Dienstag durch eine Explosion gestört. Ein unbekannter Täter warf einen explosiven Gegenstand über den Zaun einer Autowerkstatt im Kleinmachnower Weg, was zur Beschädigung von sieben Fahrzeugen führte.
Die Polizei wurde gegen 1.00 Uhr über die Explosion informiert und traf umgehend am Tatort ein. Vorläufigen Berichten zufolge entstand an den Autos erheblicher Sachschaden, genaue Schadenshöhen sind jedoch bislang noch nicht bekannt. Ein Fachkommissariat für Sprengstoff hat die Ermittlungen übernommen, um die Hintergründe der Tat aufzuklären.
Bereits am 26. Juni kam es an demselben Ort zu einer ähnlichen Explosion, was Fragen hinsichtlich der Sicherheit in der Umgebung aufwirft. Die wiederholten Vorfälle machen die Anwohner besorgt, die sich fragen, ob die Polizei ausreichende Maßnahmen ergreift, um solche Taten zu verhindern.
Die Beamten haben die Suche nach dem Täter intensiviert und bitten die Bevölkerung um Mithilfe. Hinweise, die zur Aufklärung der Tat führen könnten, werden unter der Telefonnummer der Polizei entgegengenommen. Zeugen, die zur Tatzeit in der Nähe waren oder verdächtige Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich zu melden.
Die Polizei hat auch erklärt, dass die Sicherheit der Anwohner höchste Priorität hat und dass sie alles in ihrer Macht Stehende tun werden, um den oder die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen. In den kommenden Tagen sind verstärkte Patrouillen in der Umgebung geplant.
Die Vorfälle in Steglitz-Zehlendorf werfen auch die Frage auf, ob es an der Zeit ist, präventive Maßnahmen gegen solche Taten zu ergreifen. Die Stadtverwaltung wird voraussichtlich in den nächsten Wochen ein Treffen einberufen, um über Sicherheitsstrategien zu diskutieren.