Die Personalie des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) sorgt für Aufsehen: Daniela Gerd tom Markotten, die bis vor Kurzem als Digital-Vorständin bei der Deutschen Bahn tätig war, übernimmt zum 1. August die Position der Geschäftsführerin für Partnerschaften und Transfer. Diese Entscheidung wurde in einer offiziellen Mitteilung des Instituts bekannt gegeben.
In ihrer neuen Rolle wird Gerd tom Markotten dafür zuständig sein, die Schnittstelle zwischen Forschung, Industrie und Gesellschaft zu stärken. Sie betont, dass ihr Hauptaugenmerk darauf liegen wird, „Brücken zu bauen“ und sicherzustellen, dass innovative Ideen nicht nur theoretisch bleiben, sondern auch praktisch umgesetzt werden können.
„Es ist entscheidend, dass wir nachhaltige Partnerschaften entwickeln, die einen echten Mehrwert für alle Beteiligten schaffen“, erklärte die neue Geschäftsführerin. Mit ihrer umfangreichen Erfahrung im digitalen und technologischen Bereich bringt sie wertvolles Wissen in das HPI ein, das für seine Forschung im Bereich IT und Digitalisierung bekannt ist.
Gerd tom Markotten folgt auf ihren Vorgänger, der die Position zuvor innehatte, und wird mit einem engagierten Team zusammenarbeiten, um das HPI als führendes Institut in der IT-Forschung weiterzuentwickeln. Ihre Ernennung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem viele Forschungsinstitute verstärkt auf Kooperationen mit der Industrie setzen.
Das HPI, das in Potsdam ansässig ist, hat sich zum Ziel gesetzt, nicht nur bahnbrechende Technologien zu erforschen, sondern diese auch in die Praxis zu überführen. Gerd tom Markotten ist überzeugt, dass eine enge Zusammenarbeit mit Unternehmen und der Gesellschaft essenziell ist, um innovative Lösungen zu entwickeln.
Mit ihrer neuen Verantwortung am HPI wird sie eine zentrale Rolle spielen, um den Innovationsprozess zwischen Wissenschaft und Wirtschaft voranzutreiben. Die Hochschul- und Forschungslandschaft in Deutschland kann sich auf spannende Entwicklungen in den kommenden Jahren freuen.