Aufgrund eines starken Befalls durch den Eichenprozessionsspinner sind im Spreewald mehrere Gewässer weiterhin für die Schifffahrt gesperrt. Die Polizei hat auf der Plattform X bekannt gegeben, dass es sich um elf Gewässer im Unterspreewald handelt, die von dieser Maßnahme betroffen sind.

Der Eichenprozessionsspinner, ein Schmetterling, dessen Raupen giftige Haare besitzen, stellt eine erhebliche Gefahr für die Gesundheit von Menschen und Tieren dar. In den letzten Wochen hat sich der Befall in der Region stark ausgeprägt, was die zuständigen Behörden zwingt, sofortige Maßnahmen zu ergreifen.

„Auf Antrag des Landesamtes für Umwelt sind ab sofort mehrere Gewässer im Unterspreewald für die Schifffahrt gesperrt - bis auf Widerruf“, erklärte die Polizei in ihrer Mitteilung. Die Sperrungen seien dringend notwendig, um mögliche Gesundheitsrisiken für die Bevölkerung und Touristen zu minimieren.

Die betroffenen Gewässer können derzeit nicht genutzt werden, da dringend benötigte Baumfäll- und Sicherungsmaßnahmen aufgrund des Befalls nicht durchgeführt werden können. Die Behörden rufen dazu auf, die Sperrungen unbedingt zu beachten und die ausgewiesenen Wege nicht zu verlassen.

Bereits am Freitag wurden die ersten Sperrungen verhängt, und die Situation wurde in den folgenden Tagen weiter beobachtet. Die Polizei und das Landesamt für Umwelt arbeiten eng zusammen, um die Lage zu bewerten und geeignete Schritte zur Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners zu planen.

Die Öffentlichkeit wird ermutigt, verdächtige Nester oder Raupen zu melden, um eine schnelle Reaktion der Fachleute zu gewährleisten. In den kommenden Wochen sind weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Befalls vorgesehen, und die Behörden informieren regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.