Mecklenburg-Vorpommerns Sozialministerin Stefanie Drese hat die Bürger des Bundeslandes aufgerufen, sich um den Deutschen Nachbarschaftspreis zu bewerben. Die Frist für die Einreichungen endet am 25. Juli, und Drese ermutigte insbesondere lokale Initiativen und kreative Projekte, die das nachbarschaftliche Engagement stärken.

Der Deutsche Nachbarschaftspreis wird von der nebenan.de Stiftung vergeben und honoriert besondere Leistungen im Bereich des nachbarschaftlichen Zusammenhalts. Die Auszeichnung ist mit bis zu 5.000 Euro dotiert, was für viele Initiativen eine wichtige finanzielle Unterstützung darstellen kann.

Drese betonte die Vielfalt der Projekte, die in Mecklenburg-Vorpommern bereits ins Leben gerufen wurden. Dazu zählen unter anderem lebendige Treffpunkte im Quartier, Gemeinschaftsgärten oder inklusive Sport- und Kulturangebote, die allen Bewohnern offenstehen. „Es ist beeindruckend zu sehen, wie viel Engagement und Kreativität in unseren Nachbarschaften steckt“, sagte Drese.

Die Ministerin ist überzeugt, dass solche Projekte nicht nur die Lebensqualität vor Ort erhöhen, sondern auch das Miteinander in den Gemeinden fördern. „Jede Nachbarschaft hat ihre eigenen Herausforderungen und Möglichkeiten. Es ist wichtig, dass wir diese Chancen nutzen und miteinander ins Gespräch kommen“, fügte sie hinzu.

Interessierte können ihre Vorschläge über die offizielle Website der nebenan.de Stiftung einreichen. Die Preisverleihung wird voraussichtlich im Herbst stattfinden, wobei die besten Konzepte und Ideen einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden.

Mit dieser Initiative setzt die Landesregierung ein Zeichen für mehr Gemeinschaftsgefühl und Zusammenhalt in den Städten und Dörfern Mecklenburg-Vorpommerns. „Wir wollen die Menschen ermutigen, sich aktiv einzubringen und ihre Ideen für eine bessere Nachbarschaft zu teilen“, so Drese abschließend.