Am Sonntagmorgen ereignete sich in Bad Kreuznach ein ungewöhnlicher Vorfall, der die Polizei auf den Plan rief. Der Diakon der katholischen Heilig Kreuz Kirche hatte sich versehentlich aus dem Gotteshaus ausgesperrt. Wie die Polizei berichtete, steckte der Schlüssel von innen im Schloss, wodurch der Diakon, der sich um den Gottesdienst kümmern wollte, vor verschlossenen Türen stand.
In der Kirche befanden sich nicht nur der Schlüssel, sondern auch das Mobiltelefon des Diakons sowie weitere wichtige Schlüssel. Da der zuständige Hausmeister nicht erreichbar war und die Zeit drängte, entschloss sich der Diakon, die Polizei um Hilfe zu bitten. „Wir mussten schnell handeln, um den Gottesdienst zu gewährleisten“, erklärte ein Polizeisprecher.
Die Beamten vor Ort reagierten prompt. Um das Problem zu lösen, entschieden sie, die Tür eigenständig zu öffnen. Mit Geschick und Professionalität gelang es den Polizisten, den Zugang zur Kirche wiederherzustellen. „Es ist nicht alltäglich, dass wir in solchen Situationen eingreifen müssen“, so der Polizeisprecher weiter.
Wenige Minuten nach der Öffnung der Tür konnte der Gottesdienst schließlich wie geplant beginnen. Die Gemeinde, die sich bereits versammelt hatte und auf den Diakon wartete, war erleichtert, dass alles gut ausgegangen war. „Wir sind der Polizei sehr dankbar für ihre schnelle Hilfe“, äußerte ein Gemeindemitglied nach der Messe.
Der Vorfall zeigt, wie wichtig eine gute Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der Gemeinde ist, besonders in unerwarteten Situationen. Der Diakon nahm den Vorfall mit Humor und meinte: „Ich werde in Zukunft darauf achten, dass ich die Tür nicht mehr zuschlage.“