Am Samstagabend wurde die Gemeinde Mimbach bei Hahnbach im Landkreis Amberg-Sulzbach von einem Brand erschüttert, der nach ersten Erkenntnissen auf einen defekten E-Bike-Akku zurückzuführen ist. Der Brand brach gegen 18 Uhr in einer Doppelgarage aus und breitete sich schnell auf einen angrenzenden Holzanbau aus.

Die alarmierten Feuerwehren aus Hahnbach und umliegenden Orten waren zügig vor Ort, um die Flammen zu bekämpfen. Dank des schnellen und koordinierten Einsatzes konnte ein Übergreifen des Feuers auf benachbarte Gebäude verhindert werden. Dennoch entstand ein erheblicher Sachschaden, der von der Polizei auf etwa 250.000 Euro geschätzt wird.

Die Ermittlungen der Polizei ergaben, dass der Brand vermutlich durch einen technischen Defekt am Akku eines E-Bikes ausgelöst wurde. Der Akku war in der Garage gelagert, als die Flammen ausbrachen. Experten wurden hinzugezogen, um die genauen Ursachen des Defekts zu ermitteln und ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu verhindern.

„Es ist bedauerlich, dass durch einen technischen Fehler ein solches Ausmaß an Schaden angerichtet wird“, erklärte ein Polizeisprecher. „Wir raten den Besitzern von E-Bikes, ihre Akkus regelmäßig auf Beschädigungen zu überprüfen und nur Originalteile zu verwenden.“

Die örtliche Feuerwehr wies zudem darauf hin, dass E-Bike-Akkus, besonders Lithium-Ionen-Akkus, bei unsachgemäßer Handhabung eine Brandgefahr darstellen können. Sie appellierte an die Bürger, beim Laden der Akkus Vorsicht walten zu lassen und diese niemals unbeaufsichtigt zu lassen.

Glücklicherweise gab es bei diesem Vorfall keine Verletzten. Die Feuerwehr konnte die Situation schnell unter Kontrolle bringen, sodass ein größerer Schaden und mögliche Personenschäden abgewendet wurden. Die Gemeinde Hahnbach wird nun die nächsten Schritte zur Schadensregulierung und zur Unterstützung der Betroffenen besprechen.