In der Nacht zum Sonntag wurde im Biergarten eines Gastronomiebetriebs in Gößweinstein, Landkreis Forchheim, eine unangenehm riechende Substanz festgestellt. Die Polizei vermutet, dass es sich um Buttersäure handelt, eine chemische Verbindung, die für ihren stechenden Geruch bekannt ist.

Anwohner bemerkten am Sonntagmorgen den intensiven Gestank und alarmierten die Einsatzkräfte. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass unbekannte Täter die Substanz mutmaßlich im Biergarten verteilt hatten. Der Geruch war so stark, dass der Eigentümer des Biergartens bei der Untersuchung der Ursache die chemischen Dämpfe einatmete und dadurch Beschwerden im Hals- und Rachenbereich erlitt.

Ersten Berichten zufolge gab es keine weiteren Verletzten unter den Gästen oder Anwohnern. Die Polizei hat den Vorfall aufgenommen und die Ermittlungen eingeleitet, um die Täter zu identifizieren. Der Eigentümer des Biergartens war nicht erreichbar für Kommentare, doch die Situation hat seiner Aussage nach zu erheblichem Unbehagen bei den Anwohnern geführt.

Die Behörden warnen davor, die Substanz eigenhändig zu entfernen oder sich in der Nähe des betroffenen Bereichs aufzuhalten, bis die Lage vollständig geklärt ist. Die Polizei hat zudem keine Angaben zu möglichen Schäden gemacht, die durch den Vorfall entstanden sind.

Experten weisen darauf hin, dass Buttersäure in bestimmten Konzentrationen gesundheitliche Risiken bergen kann, jedoch ist der genaue Anteil der verbreiteten Substanz derzeit unbekannt. Die Ermittler möchten herausfinden, ob es einen spezifischen Grund für den Einsatz der chemischen Verbindung gab.

Die Vorfälle in Gößweinstein werfen Fragen zur Sicherheit in öffentlichen Bereichen auf und erinnern an ähnliche Fälle in der Vergangenheit. Die Polizei bittet Zeugen, die in der Nacht verdächtige Aktivitäten beobachtet haben, sich zu melden.