Die geplante Übernahme der renommierten Plüschtierfirma Steiff durch den Spielwarenhersteller Ravensburger ist nun offiziell genehmigt worden. Das Bundeskartellamt in Bonn hat am Dienstag erklärt, dass die Fusion ohne wettbewerbliche Bedenken vollzogen werden kann.
Kartellamtschef Andreas Mundt stellte klar, dass die Produkte beider Firmen in unterschiedlichen Segmenten angesiedelt sind. 'Die Produktportfolios überschneiden sich nicht, was bedeutet, dass die Übernahme keine negativen Auswirkungen auf den Wettbewerb im Spielwarenmarkt haben wird', sagte Mundt.
Ravensburger wird künftig 60 Prozent der Anteile an Steiff halten. Die Anteile stammen von den Erben der Gründerin Margarete Steiff, deren Unternehmen seit 1880 für seine hochwertigen Plüschtiere bekannt ist. Die Markenidentität und die Tradition von Steiff sollen auch unter dem neuen Eigentümer bewahrt bleiben.
Mundt hob zudem hervor, dass Ravensburger und Steiff im Spielwareneinzelhandel über ausreichend starke Abnehmer verfügen. Daher sei auch keine Marktverzerrung zu erwarten. 'Die Übernahme wird den Wettbewerb nicht gefährden', fügte er hinzu.
Die Entscheidung des Bundeskartellamtes ist ein wichtiger Schritt für Ravensburger, die durch diese Akquisition ihr Portfolio erweitern und ihre Marktposition stärken möchten. Die Integration von Steiff könnte neue Impulse für innovative Produkte und gemeinsame Marketingstrategien bieten.
Die Spielefirma Ravensburger hat sich in den letzten Jahren bereits einen Namen im Bereich hochwertiger Spielwaren gemacht. Mit der Übernahme von Steiff möchte das Unternehmen seine Expertise im Bereich Spielzeug erweitern und gleichzeitig die Tradition der Plüschtiere in Deutschland weiter fördern.