Bundeskanzler Friedrich Merz hat sich zuversichtlich gezeigt, dass die USA die kanadischen Pläne zum Erwerb von U-Booten aus Deutschland unterstützen werden. Diese Einschätzung äußerte Merz während seines Besuchs in Ankara, wo er über die positiven Reaktionen beim letzten Nato-Gipfel berichtete.
Der kanadische Premierminister Mark Carney hatte das U-Boot-Projekt in einer großen Runde, die auch US-Präsident Donald Trump umfasste, ausführlich vorgestellt. Merz erklärte, Trump habe die Erklärungen Carneys mit „erkennbar Wohlwollen“ zur Kenntnis genommen und keine kritischen Anmerkungen gemacht.
„Ich glaube, die Kritik wäre auch überflüssig gewesen“, betonte der CDU-Politiker. Merz sieht in der Absicht Kanadas, kritische Nato-Gebiete gemeinsam mit Deutschland besser zu schützen, ein positives Signal für die transatlantischen Beziehungen.
Im Hinblick auf die sicherheitspolitischen Herausforderungen in der Region hob Merz hervor, dass die Zusammenarbeit zwischen Kanada und Deutschland für die Stabilität in der Nato von zentraler Bedeutung sei. Der Erwerb der U-Boote könnte einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit im Nordatlantik leisten.
Die genauen Details des U-Boot-Vertrags stehen zwar noch nicht fest, aber die Vorbereitungen scheinen auf einem guten Weg zu sein. Merz äußerte sich optimistisch, dass die Gespräche zwischen den beteiligten Ländern fruchtbar verlaufen werden.
Die positive Haltung Trumps könnte auch Auswirkungen auf zukünftige Rüstungsprojekte haben. Beide Länder sind bestrebt, die militärische Zusammenarbeit zu verstärken und sich den wachsenden Herausforderungen in der internationalen Sicherheitslage zu stellen.