Wetzlar – Ein Wohnhausbrand hat in der Nacht zu Dienstag in Wetzlar erhebliche Schäden verursacht. Laut Angaben der Polizei Gießen beläuft sich der geschätzte Schaden auf rund 150.000 Euro. Die beiden Bewohner, eine 74-jährige Frau und ein 75-jähriger Mann, konnten die Flammen rechtzeitig bemerken und das Gebäude unverletzt verlassen.

Die Feuerwehr wurde gegen 23 Uhr alarmiert und traf schnell am Einsatzort ein. Dank des zügigen Eingreifens der Einsatzkräfte konnte das Feuer schnell unter Kontrolle gebracht werden, bevor es sich auf umliegende Gebäude ausbreiten konnte. Trotz der erfolgreichen Löschaktion war das Wohnhaus stark beschädigt und ist vorläufig nicht bewohnbar.

Die beiden betroffenen Personen wurden aufgrund des Verdachts auf Rauchgasvergiftung ins nächstgelegene Krankenhaus gebracht. Dort erhielten sie die nötige medizinische Behandlung. Glücklicherweise sind beide in stabiler Verfassung.

Die Ursache des Brandes ist bislang unklar und wird nun von den Ermittlern der Polizei untersucht. Zeugen berichten, dass sie gegen Mitternacht einen lauten Knall gehört haben, der möglicherweise mit dem Ausbruch des Feuers in Verbindung stehen könnte.

Die Feuerwehr fordert in diesem Zusammenhang dazu auf, die Rauchmelder in den eigenen vier Wänden regelmäßig zu überprüfen, um im Ernstfall rechtzeitig gewarnt zu werden. Ein funktionierender Rauchmelder kann im Falle eines Brandes Leben retten und Verletzungen vermeiden.

Die Stadt Wetzlar wird die betroffenen Bewohner unterstützen, um eine schnelle Lösung für ihre Wohnsituation zu finden. Weitere Informationen zur Brandursache und den genauen Umständen des Vorfalls sollen in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.