In der Nacht zum Samstag wurde das Westfleisch Fleischcenter in Hamm von einem Brand heimgesucht, der zu einem erheblichen Schaden führte. Wie die Stadt Hamm bekannt gab, wurde gegen 1 Uhr das Feuer entdeckt, welches schnell um sich griff und mehrere Fahrzeuge in Mitleidenschaft zog.
Bei dem Vorfall wurden eine Zugmaschine sowie fünf Kühl-Sattelauflieger vollständig zerstört. Erste Schätzungen des Sachschadens liegen bei über 500.000 Euro. Die Feuerwehr war umgehend vor Ort und konnte ein Übergreifen der Flammen auf weitere Teile des Betriebsgeländes verhindern.
Glücklicherweise gab es keine Verletzten zu beklagen. Feuerwehr, Polizei sowie das Technische Hilfswerk (THW) waren im Einsatz, um die Situation zu kontrollieren und mögliche Gefahren abzuwenden. Die untere Wasserbehörde und das Umweltamt waren ebenfalls vor Ort, um die Umweltauswirkungen zu überwachen.
Nachdem das Feuer gelöscht war, wurden die verbrannten Fleischreste fachgerecht entsorgt. Die genaue Ursache des Brandes ist derzeit noch unbekannt, die Ermittlungen laufen jedoch auf Hochtouren.
Die Stadt Hamm hat betont, dass die schnelle Reaktion der Einsatzkräfte entscheidend war, um größere Schäden zu verhindern. Klaus Müller, ein Feuerwehrsprecher, äußerte sich dazu: "Wir sind froh, dass niemand zu Schaden gekommen ist und danken allen Einsatzkräften für ihren schnellen und professionellen Einsatz."
Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit und zum Brandschutz im Bereich der Fleischverarbeitung auf. Fachleute werden nun die Maßnahmen in den betroffenen Bereichen prüfen, um zukünftig ähnliche Vorfälle zu vermeiden.