In einem tragischen Vorfall in Vietnam sind mindestens 15 indische Touristen bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen. Das Schnellboot, das in der Nähe der Küstenstadt Nha Trang unterwegs war, kentert nur 400 Meter vom Ufer entfernt. Die vietnamesischen Behörden haben sofort Rettungskräfte mobilisiert, um nach weiteren Vermissten zu suchen.
Die ersten Berichte deuten darauf hin, dass das Wetter zu diesem Zeitpunkt ruhig war, was die Ursache für das Kentern des Boots noch mysteriöser macht. Augenzeugen berichteten von plötzlichen Bewegungen des Schiffs, bevor es kenterte. „Es war schrecklich. Ich habe die Schreie der Passagiere gehört, als das Boot umschlug“, sagte ein Passant, der als einer der ersten am Unglücksort eintraf.
Rettungskräfte haben die Suche nach möglichen Überlebenden sofort eingeleitet, mussten jedoch aufgrund der schwierigen Bedingungen in der Region vorsichtig vorgehen. Bislang wurden keine weiteren Überlebenden gefunden, und die Zahl der bestätigten Todesopfer könnte noch steigen, da die Suche fortgesetzt wird.
Die vietnamesische Regierung hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet, um die genauen Umstände zu klären. „Wir werden alles tun, um die Verantwortlichen zur Rechenschaft zu ziehen und sicherzustellen, dass solche Tragödien in Zukunft nicht mehr passieren“, versprach ein Sprecher des Ministeriums für Transport und Verkehr.
Dieses Unglück hat auch Fragen zur Sicherheit von Touristenbooten in Vietnam aufgeworfen, wo in den letzten Jahren mehrere ähnliche Vorfälle gemeldet wurden. Die Behörden stehen unter Druck, strengere Sicherheitsvorkehrungen einzuführen, um das Wohl der Touristen zu gewährleisten.
Die indische Regierung hat ihre Botschaft in Vietnam informiert und fordert umfassende Informationen über den Vorfall. Trauer und Anteilnahme wurden auch von indischen Touristen und Bürgern geäußert, die für die Opfer beten und den Familien ihr Beileid aussprechen.