In Cottbus sorgt die Entschärfung einer amerikanischen Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg für erhebliche Beeinträchtigungen im Zugverkehr. Ab 12:00 Uhr wird der Zugbetrieb am Hauptbahnhof vorübergehend eingestellt, um die Sicherheit der Passagiere und Anwohner zu gewährleisten. Die Entschärfung selbst soll um 13:00 Uhr beginnen.

Die 250-Kilo-Bombe, die mit zwei Zündern ausgestattet ist, wurde auf einer Baustelle des Bahnwerks entdeckt. Laut Angaben der Deutschen Bahn ist es notwendig, den Bereich rund um die Bombe für die Dauer der Entschärfung abzusperren. Dies betrifft nicht nur den Zugverkehr, sondern auch angrenzende Straßen und Wege.

Die Stadt Cottbus hat die Anwohner und Geschäftsleute aufgefordert, den Sperrkreis bis 11:00 Uhr zu verlassen. Um den betroffenen Personen eine Unterkunft zu bieten, steht eine nahegelegene Turnhalle zur Verfügung. „Die Sicherheit der Bürger hat oberste Priorität“, betonte ein Sprecher der Stadtverwaltung.

Die Entschärfung wird von Spezialisten der Bundeswehr durchgeführt, die mit den notwendigen Techniken vertraut sind. Die Experten versichern, dass die Gefahr, die von der Bombe ausgeht, während der Entschärfung unter Kontrolle ist. Dennoch ist es wichtig, alle Sicherheitsvorkehrungen ernst zu nehmen.

Der Zugverkehr wird voraussichtlich bis zum Abschluss der Entschärfung eingestellt bleiben. Reisende werden gebeten, sich im Vorfeld über alternative Reisemöglichkeiten zu informieren und auf die aktuellen Mitteilungen der Deutschen Bahn zu achten.

Diese Situation erinnert an ähnliche Vorfälle in anderen Städten, wo alte Munition aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden wurde. Die Entschärfung solcher Bomben ist ein häufiges, aber notwendiges Risiko, um die Sicherheit der Bevölkerung zu gewährleisten.