Die Stadt Solingen sieht sich derzeit mit einer Welle von Spott konfrontiert, nachdem ein Video, das einen mobilen Blitzer in einer Einbahnstraße zeigt, viral gegangen ist. In dem Clip, der millionenfach auf Facebook angesehen wurde, ist der Blitzer so positioniert, dass er entgegen der Fahrtrichtung steht, was viele Nutzer zu der Annahme veranlasste, die Stadtverwaltung hätte einen Fehler gemacht.
Die Stadtverwaltung hat auf die Kritik reagiert und in einem eigenen Facebook-Post klargestellt, dass der Blitzer absichtlich in dieser Position aufgestellt wurde. Der betreffende Straßenabschnitt sei aufgrund von Bauarbeiten vorübergehend in eine Einbahnstraße umgewandelt worden. „Wir möchten darauf hinweisen, dass die Sicherheit unserer Bürger stets oberste Priorität hat“, so ein Sprecher der Stadt.
Die Maßnahme wurde ergriffen, weil zahlreiche Autofahrer trotz der neuen Verkehrsführung die Einbahnstraße missachteten. Der mobile Blitzer soll dazu beitragen, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Autofahrer an die geltenden Regeln zu erinnern. „Der Blitzer ist ein wichtiges Instrument, um Verkehrsverstöße zu ahnden und Unfälle zu vermeiden“, erklärte der Sprecher weiter.
Dennoch bleibt die Stadt nicht unberührt von dem Spott, der im Netz kursiert. Viele Kommentatoren zeigen sich amüsiert über die vermeintliche Fehlplatzierung und nutzen die Gelegenheit, um die Stadtverwaltung zu kritisieren. „Man fragt sich, ob hier wirklich jemand nachgedacht hat“, lautet ein häufiger Kommentar.
Die Stadt betont jedoch, dass es sich um eine bewusste und durchdachte Entscheidung handele. „Wir müssen uns an die veränderten Verkehrsbedingungen anpassen und dafür sorgen, dass die Regeln auch befolgt werden“, so der Sprecher abschließend. Die Diskussion über den Blitzer in der Einbahnstraße wird sicherlich noch einige Zeit anhalten, während die Stadt weiterhin für die Sicherheit im Straßenverkehr kämpft.