Das Bistum Eichstätt hat einen neuen Bischof. Am Dienstag um kurz nach 12 Uhr gab der Eichstätter Diözesandministrator zusammen mit dem Vatikan die Ernennung von Christian Würtz bekannt. Papst Leo XIV. hat den bisherigen Weihbischof von Freiburg zum Nachfolger von Gregor Maria Hanke bestimmt, der das Bistum seit 2006 geleitet hatte.
Mit der Ernennung Würtz' endet eine lange Zeit des Wartens für die rund 330.000 Gläubigen im kleinsten Bistum Bayerns. Die Nachricht wurde im Eichstätter Dom mit großem Jubel aufgenommen. Gläubige und Kirchenvertreter zeigten sich erfreut über die Entscheidung des Papstes und die Aussicht auf eine neue Ära in der Diözese.
Christian Würtz, der 2019 zum jüngsten Bischof Deutschlands ernannt wurde, bringt mit seiner Erfahrung und jungen Perspektive frischen Wind in das Bistum. Seine bisherigen Leistungen als Weihbischof in Freiburg sind bemerkenswert, wo er sich insbesondere für die Jugend und die soziale Gerechtigkeit engagierte. Würtz betonte in seiner ersten Ansprache, dass er die positiven Veränderungen, die in der Kirche notwendig sind, aktiv unterstützen möchte.
Der neue Bischof plant, den Dialog mit den Gläubigen zu intensivieren und die Herausforderungen der modernen Gesellschaft anzugehen. Er will ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen haben und die Kirche als einen Ort der Hoffnung und des Glaubens weiter stärken.
Die Diözese Eichstätt steht vor zahlreichen Herausforderungen, darunter der Rückgang der Mitgliederzahlen und die Notwendigkeit, die Kirche attraktiver für junge Menschen zu gestalten. Würtz sieht hier eine zentrale Aufgabe seiner Amtszeit und möchte innovative Ansätze entwickeln, um die Gemeinschaft zu revitalisieren.
Mit seiner Ernennung wird auch eine neue Ära der Zusammenarbeit zwischen der Diözese und der Gesellschaft eingeläutet. Würtz kündigte an, dass er auf eine starke Partnerschaft mit verschiedenen sozialen Institutionen setzen möchte, um den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden.