München – Die bevorstehende Fußball-Weltmeisterschaft 2026 steht ganz im Zeichen des Profitinteresses der FIFA. In seinem Podcast ‚Die WM-WG‘ äußert sich Basti Red, ein bekannter Kritiker der Kommerzialisierung des Fußballs, über die besorgniserregenden Entwicklungen im internationalen Fußball.

„Ich habe mich inzwischen daran gewöhnt, dass bei der FIFA nicht alles mit rechten Dingen zugeht, aber die aktuelle Situation ist einfach unerträglich“, so Red. Besonders die Entscheidungsträger rund um den aktuellen FIFA-Präsidenten Gianni Infantino stehen im Fokus seiner Kritik. Er vergleicht Infantino mit seinem Vorgänger Sepp Blatter und kommt zu einem schockierenden Schluss: „Blatter ist im Vergleich zu Infantino fast schon ein integrer Mann.“

Die WM 2026, die in den USA, Kanada und Mexiko stattfinden wird, ist nicht nur das erste Turnier mit 48 Teams, sondern auch ein Paradebeispiel für das kommerzielle Potenzial, das laut Red über die sportliche Integrität gestellt wird. „Der Fußball wird mehr und mehr zum Geschäft, und die Fans sind nur noch Zuschauer in einem Spiel, das ihnen entfremdet wird“, kritisiert der Podcaster.

Red verweist auf die Zahlungen und vertraglichen Verpflichtungen, die die FIFA eingeht, um Sponsoren und Investoren zu gewinnen. „Es geht nicht mehr darum, den besten Fußball zu zeigen, sondern um die Maximierung von Einnahmen“, erklärt er weiter. Diese Entwicklung sei nicht nur ein Verlust für die Kultur des Fußballs, sondern auch eine Bedrohung für die Glaubwürdigkeit des Sports insgesamt.

Die Diskussion um die Kommerzialisierung des Fußballs und die Rolle der FIFA ist aktueller denn je. Mit dem Blick auf die bevorstehenden Spiele zeigt sich Red überzeugt, dass sich an dieser Problematik schnellstens etwas ändern muss, um den Sport zu retten. „Wir müssen den Fußball zurückerobern“, ruft er seine Zuhörer auf, aktiv zu werden und sich gegen die Kommerzialisierung zu wehren.

Die Sportwelt wartet gespannt auf die WM 2026, während Kritiker wie Basti Red unbequeme Fragen stellen und den moralischen Kompass des Fußballs in Frage stellen. Ob sich die FIFA auf die Bedenken der Fans und Kritiker einstellen wird, bleibt abzuwarten.