Friedrichshafen – Am Mittwochmorgen wurde die Polizei gegen 8:15 Uhr zu einem Schulzentrum in der Steinbeisstraße gerufen, nachdem ein Amok-Alarm ausgelöst wurde. Ein umfangreicher Einsatz von Polizeikräften und Rettungsdiensten folgte, da sich rund 600 Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte in den Klassenräumen einsperrten, um sich in Sicherheit zu bringen.
Die Einsatzkräfte trafen umgehend am Schulzentrum ein und begannen mit der Evakuierung und Durchsuchung des Gebäudes. Laut einem Polizeisprecher war die Situation anfangs äußerst ernst zu nehmen, da unklar war, ob tatsächlich eine Bedrohung vorlag.
Nach intensiven Ermittlungen stellte sich jedoch heraus, dass der Alarm durch eine Fehlbedienung an einem Auslöseschalter entstanden war. Diese Information wurde von der Polizei schnell verbreitet, um die Sorgen der Eltern und der Öffentlichkeit zu zerstreuen.
Die Schulleitung hatte umgehend reagiert und die Notfallprozeduren aktiviert, um die Sicherheit der Schüler und des Personals zu gewährleisten. „Wir sind froh, dass es sich um einen Fehlalarm handelte und niemand ernsthaft gefährdet wurde“, sagte der Schulleiter in einer ersten Stellungnahme.
Die Polizei betonte, dass solche Alarmierungen ernst genommen werden müssen, um im Ernstfall schnell handeln zu können. Dennoch führte der Vorfall zu Verwirrung und Besorgnis unter den Eltern, die ihre Kinder sicher nach Hause bringen wollten.
Nach einer Stunde konnte die Polizei Entwarnung geben, und die Schülerinnen und Schüler wurden aus den Klassenräumen entlassen. Der Einsatz zeigt die Notwendigkeit einer klaren Kommunikation und der Schulung im Umgang mit Notfällen an Schulen.