Narbonne – Eine dramatische Situation hat sich in Südfrankreich entwickelt, wo ein verheerender Waldbrand Tausende von Menschen zur Flucht gezwungen hat. Zwischenzeitlich wurden 10.000 Personen aus 26 Ortschaften im Gebirgsmassiv westlich von Perpignan evakuiert. Die Flammen breiteten sich rasant aus und haben bislang eine Fläche von 4.600 Hektar in Mitleidenschaft gezogen.

Die Präfektur des Departements Pyrénées-Orientales gab bekannt, dass die Brandausbreitung durch starke Winde, hohe Temperaturen und vor allem eine außergewöhnliche Trockenheit begünstigt wurde. Diese Kombination hat die ohnehin schwierigen Löscharbeiten erschwert und die Feuerwehrleute vor große Herausforderungen gestellt.

Inzwischen berichten die zuständigen Behörden von schweren Verletzungen eines Feuerwehrmanns sowie eines Anwohners, die sich bei den Löscharbeiten verletzt haben. Beide wurden umgehend ins Krankenhaus gebracht, wo sie intensiv behandelt werden.

Die Präfektur appellierte an die Bevölkerung in der betroffenen Region, sich von den Straßen fernzuhalten und die Evakuierungsanweisungen strikt zu befolgen. Die Sicherheit der Menschen hat oberste Priorität, und die Einsatzkräfte arbeiten rund um die Uhr, um die Flammen einzudämmen und eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern.

Die Behörden haben zusätzlich ein großes Aufgebot an Feuerwehrleuten mobilisiert, um den verheerenden Brand zu bekämpfen. Unterstützt werden sie durch Luftunterstützung, die notwendig ist, um die Ausbreitung des Feuers aus der Luft zu kontrollieren.

Die Situation bleibt angespannt, während die Feuerwehr weiterhin versucht, die Flammen zu bekämpfen und die Sicherheit der Zivilbevölkerung zu gewährleisten. Die kommenden Tage werden entscheidend sein, um den Brand unter Kontrolle zu bringen und weitere Evakuierungen zu vermeiden.